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die aktuelle Produktlinie


Meine Anlage

Hier möchte ich meine "Schätze" vorstellen.

Mitte der Neunziger Jahre hatte ich das Glück, einen Kellerraum als "Musikzimmer" einrichten zu können - es beherbergt jetzt also "nur" meine Anlage, meine Platten und einen Sessel. Das mag jetzt etwas egoistisch klingen - nur ein Sessel - aber vielleicht sollte ich die obigen Angaben etwas präzisieren: meine Anlage beinhaltet außer den "üblichen" Geräten wie Verstärker, Phonovorstufen plus Prepres/Übertrager und Lautsprechern z. Zt. nicht weniger als fünf (meist nicht besonders kompakte) einsatzbereite Plattenspieler, die Anzahl meiner Platten hat schon lange die 2500er-Marke überschritten, und der Raum ist gerade mal 11qm (elf Quadratmeter) groß und zudem durch eine abgehängte Holzdecke deutlich niedriger als normale Wohnräume.

Die Thorens-Laufwerke sind in der Überzahl - zur Zeit sind je ein TD 124 und TD 124 Mk. II, ein TD 127 und ein TD 125 LB zugegen.

Weiterhin habe ich einen TD 150 mit SME-Armbrett (eingelagert). Und dann gibt es noch zwei Nicht-Thorense, einen Dual 1019 nämlich sowie last but not least einen EMT 938 (wobei es den im Thorens-Programm als TD 524 gab - hatte ich übrigens auch mal...).

"Referenz" ist der EMT, ein Rundfunkplattenspieler. Natürlich ist er mit dem Tonarm EMT 929 ausgerüstet und darin eine "Tondose" TSD 15 SFL. Da der EMT 938 über eingebaute Studio-Phonoverstärker verfügt - eine zusätzliche Prepre-Steckkarte besorgt die Verstärkung des MC-Systems -, kann er über einen Line-Eingang an den Rogers angeschlossen werden.

Der Thorens TD 127 ist der große Bruder des TD 126 electronic, ausgestattet mit dem 16poligen AC-Motor der 126er-Baureihe Mk. I, II und IV (der Mk. III, der meistverkaufte, hat ja den (etwas anfälligeren) 72poligen DC-Motor). Montiert ist ein SME 312, das Tonabnehmersystem ist ein Denon DL 103 D. Die Verstärkung übernimmt eine Pass Pearl mit Xono-MC-Platinen.

Der Thorens TD 125 LB (Long Base, die Zarge verbreitert zur Aufnahme von 12"-Tonarmen) trägt einen seltenen amerikanischen Tangentialarm, den Rabco SL-8E, der über eine per Elektromotor angetriebenen Kette funktioniert, die den Armschlitten nachführt. Montiert ist hier ein Denon DL 103 SL. Dann geht's weiter in einen Denon Prepre HA-1000 und von dort in den MM-Phono-Eingang des Rogers Vollverstärker E-20a (ursprünglich 4x 6L6, getauscht gegen KT66). Als Lautsprecher fungieren BBC-Nahfeldmonitore vom Typ LS3/5a, gebaut von Spendor. Die LS perfekt für die Raum"größe", der Verstärker perfekt für die LS (weil im Auftrag von Rogers von Audionote UK speziell auf die Verwendung mit den LS3/5a hin konzipiert und gefertigt).

Dann wären da noch die beiden 124er - es handelt sich einmal um einen TD 124 in klassischer schwarzer Rundzarge (Schopper-Nachbau) mit SME 3012. Dies ist mein Mono-Laufwerk (montiert ist ein Denon DL 102). Steht rechts neben dem TD 125 LB und "teilt sich" mit ihm den HA-1000. Nummer Zwei ist dann der TD 124 Mk. II in einer Zarge für zwei Tonarme. Montiert sind hier ein SME 3012, wahlweise mit Denon DL 103 C1 oder Ortofon SL-15A sowie ein Fidelity Research FR-64S mit hauseigenem FR-7f. Verstärkt wird über den Denon AU-340, der die feinen Signale seinerseits an einen Brinkmann Fein weiter gibt.
Der TD 124 Mk. II weist überdies zwei Besonderheiten auf: erstens hat er das etwas leichtere Alu-Schwungrad (keine magnetischen Einflüsse auf die empfindlichen MC-Systeme, das schwerere eiserne Schwungrad - seinerzeit Standardausstattung - übt je nach System bis zu 0,75g Eigenanziehung auf den Tonabnehmer aus) und zweitens wurde der E50-Motor gegen den Papst-Außenläufer ausgetauscht.
Den Dual 1019 schließlich habe ich mit einem Denon DL 103 S ausgestattet - diese Kombi klingt über die Pass Pearl einfach wundervoll.

Musik : Blues, speziell Chicago Electric Blues, und Rock, hier speziell sogenannten Classic Hard Rock wie Led Zeppelin, Deep Purple etc. sowie Southern Rock wie ZZ Top, Lynyrd Skynyrd und Molly Hatchet, sehr gerne aber auch Porcupine Tree, Abba und viel viel mehr ;-).

Seit geraumer Zeit habe ich auch eine gewisse Affinität zu Jazz aus den Fünfzigern und Sechzigern entwickelt, speziell Miles Davis, John Coltrane, Art Blakey oder das Modern Jazz Quartet u. ähnliche Künstler. Ich habe eine ganze Reihe japanischer Mono-Nachpressungen, die zudem ganz herviorragend klingen.

Keine Klassik, nie ! Sorry, definitely not my piece of cake.

Ich sehe mich als Pragmatiker, der nicht dem letzten Quäntchen Klangideal hinterher hechelt, sondern Spaß vor und mit seiner Anlage haben kann, ohne in Grübeleien bezüglich der klanglichen Vorteile von Kupferschräubchen gegenüber  Stahlschräubchen zur Tonabnehmerbefestigung zu verfallen.

Und ich gebe es zu : ich hab's nicht gemerkt, als bei einem Workshop zum Thema "Stromversorgung" von einer Billig-Netzleiste zu einer – auch  preislich – highendigen Leiste gewechselt wurde.

Das gesparte Geld habe ich in schwarze Software gesteckt !

Hier nun einige Bilder (allerdings nicht mehr top-aktuell, die Mehrzahl entstand im September 2008 - da trägt beispielsweise der 127er auf den Übersichtsaufnahmen noch einen SME 3012)...

Übersicht 1
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Übersicht 2
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Übersicht 3 (TD 127 noch mit SME 3012)
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Thorens TD 125 LB mit Rabco SL-8E (mittlerweile umgestellt)
Gaaanz unten nochmal in gaaanz groß und noch ein weiteres Bild dieses Schätzchens...
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Unten die "Amp-Section"...
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EMT 938
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Thorens TD 127 mit SME 312
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Zwei TDs und eine Waschmaschine (letztere nittlerweile wieder verkauft)
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Thorens TD 124 mit SME 3012
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Thorens TD 124/II mit SME 3012 und FR-64S
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Dual 1019
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Rogers E-20a, Jazz-LPs
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Schallplatten, Schallplatten und Schallplatten
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Fundgrube (den Garrard habe ich weitergegeben...)
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Der 125er mit Rabco nochmals in all seiner Pracht...
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